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Sonntag, 11. September 2016

Naked Cake

Mein Geburtstag ist zwar schon wieder ein paar Wochen her, aber nichts desto trotz möchte ich Euch gerne meine Geburtstagstorte zeigen: Eine "naked Cake" - also eine "nackte Torte". 



Der Namen kommt nicht von ungefähr: Für gewöhnlich wird eine Torte außen entweder mit Creme fein säuberlichst verstrichen oder mit Fondant oder Marzipan eingedeckt, so dass die einzelnen Tortenböden nicht mehr zu sehen sind. 

Bei der "naked Cake" verzichtet man darauf die einzelnen Tortenböden zu "verblenden" - die Torte bleibt also nackig. Genau das richtige für mich, denn dieses ganze "gebatzel" um die Torte einzustreichen raubt mir fast immer den letzten Nerv... 

Nun - die Torte bestand aus vier Bisquitböden, einer Mascarponecreme und leckeren frischen Beeren. Geschichtet habe ich wie folgt: Tortenboden - Creme - Beeren - Tortenboden - ... oben noch die letzten Beeren drauf und fertig war meine Geburtstagstorte! 


Sieht das nicht lecker aus?? 

Ich kann "naked Cakes" nur weiterempfehlen - sie sind super schnell gemacht, sehen klasse aus und schmecken himmlisch!! 


Sonntag, 14. Februar 2016

Eulengeburtstag

Am Rosenmontag war es soweit - 
Mia wurde 5 Jahre alt! oder wie sie sagt: ein Fast-Vorschulkind ;) 

Bevor Ihr weiter lest, solltet Ihr euch vielleicht  noch schnell nen Kaffee oder Tee holen - der Beitrag wird mal wieder länger und mit einigen Bildern ;) 


Nach der Eisköniginnen-Party im letzten Jahr, wünschte sich Mia dieses Jahr eine Eulen-Party. Natürlich kam ich diesem Wunsch nur zu gerne nach, zählen diese faszinierende Tiere doch zu meinen Lieblingstieren. 

Zunächst musste ein Schlachtplan her... Vormittags stand die Feier im Kindergarten an mit Leckereien zur Brotzeit und Nachmittags die Feier mit den Verwandten und gleichzeitig die Kinderparty. 

Ich finde es ja schon sehr praktisch, dass ich in Mias KiGa-Gruppe arbeite. So konnte ich mitverfolgen, wie es an den gefühlt letzten 100 Kindergeburtstagen Muffins gab - ich sag euch: Ich kann die Dinger nicht mehr sehen! Dieses Gebrößel vom Kuchenteig, das man selbst nach Stunden immernoch irgendwo findet... NEIN - das sollte es diesmal nicht geben! Schnell haben wir uns auf Wiener im Brezenteig und zwei Gurkenkrokodile geeinigt. Macht wenig Arbeit und auch wenig Dreck ;) Die KiGa-Kids fanden die Krokodile super und ich konnte garnicht so schnell schauen, wie sie verputzt waren und auch die Wiener kamen super an (An ein Foto war nicht zu denken)! 



Für die Feier mit der Verwandschaft habe ich - passend zum Motto - eine Eule-Torte gebacken. Bei Pinterest (ich liebe diese Seite) habe ich ein Bild von einer Eulen-Torte gefunden, die mal nicht mit Fondant war. Die musste es werden! 
In der Eule verstecken sich zwei 26er und ein 20er Marmorkuchen mit Kirschen. Die Augen und Ohren sind aus Oreo-Keksen und der Schnabel und die Krallen sind Gummibärchen. Als Creme habe ich eine Art Buttercreme gemacht. Die klappte super ohne gerinnen und schmeckte wie eine normale Buttercreme -> HIER geht's zum Rezept!


 


Für die kleinen Gäste habe ich Mini-Donuts besorgt. Nachdem ich letztes Jahr auf meinem gebackenen Schokobrot sitzen geblieben bin, wollte ich auf Nummer sicher gehen. Und die Donuts kamen super an! 
Eigentlich wollten wir Abends draußen mit den Kurzen Stockbrot und Würstchen grillen, aber ein ziemlicher Sturm hat uns da einen schönen Strich durch die Rechnung gemacht. So wurde umdisponiert und es gab Mini-Pizza. Die Mädels durften sich jede ihre Pizzies selbst belegen - so bekam jede das, was sie gerne möchte. Auf die Idee ein Foto davon zu machen, bin ich aber nicht mehr gekommen... 

Die Party dauerte 3,5 Stunden - und in der Zeit wollten die Mädels beschäftigt werden. Klar, sie waren auch mal im Kinderzimmer spielen, oder im Wohnzimmer tanzen, aber ein bisschen Basteln und kreatives Arbeiten geht immer! 
Bei Amazon habe ich Kratzbilder in Eulen-Form gefunden. Jedes Mädel konnte sich so ihre eigene Eule gestalten. Am Ende haben wir dann noch einen Magnet auf die Rückseite geklebt. Die Eulen von Mia und Elias zieren jetzt unseren Kühlschrank...





Die Gläser die da auf dem Tisch stehen, sind selbstgemachte Schneekugeln. Dafür habe ich Porzelan-Eulen und Glitter besorgt. Die Mädels und Elias ;) durften dann jeweils in ein Glas Glitter geben und ich hab die zuvor ausgesuchte Eule mit der Heißklebepistole an den Deckel geklebt. Dann kam nur noch Leitungswasser und ein Tropfen Spülmittel ins Glas, Kleber in den Deckel und zuschrauben! Das Glas war dicht, und die Party-Gäste wieder 15 Minuten beschäftigt!


Zu guter Letzt, habe ich noch Eulen-Masken ausgedruckt (bzw. ausdrucken lassen von meinem lieben Mann ;) ). Die Vorlage dafür habe ich wieder bei Pinterest gefunden. Jedes der Kinder durfte eine Maske ausmalen und ausschneiden. Noch schnell eine Gummikordel durchziehen und fertig waren die Eulen-Gäste! Hach - Masken ausmalen geht doch immer! 




Fast hätte ich was vergessen!  
Die Räume mussten auch nach Eulen-Party aussehen! Ich habe lange nach tollen, günstigen und einfach zu bastelnden Ideen gesucht und wie soll es anders sein - auf Pinterest bin ich fündig geworden! Diese niedlichen Gesellen sind aus Papierlampen vom Schweden entstanden. Eine im Wohnzimmer und eine in XXL und lila im Eingangbereich. Im Wohnzimmer - der Kinderdisco - haben wir auch noch eine Lichterkette vom Schweden angebracht. Immerhin darf es in der Disco ja nicht zu hell sein ;) 
Die Pompons an der Lampe sind aus einfachen Servietten entstanden. An der Wohnzimmerlampe hängen ebenfalls vier Stück. Alles in Allem war Mia voll begeistert von Ihrer Eulen-Dekoration. So sehr, dass die Eulen und die Pompons nach wie vor die Räume zieren!




Wenn Ihr bis hier hin durchgehalten habt, möchte ich Euch Danke sagen! Und wer weiß, vielleicht kann der Ein oder Andere hier ein paar Ideen mitnehmen! 

Mittwoch, 11. November 2015

Sankt Martin, sankt Martin...

Wie doch die Zeit vergeht! Ehe man sich versieht ist schon November (zumindest kalendarisch. Die Temperaturen sprechen eher für Frühling bei bis zu 15 °C).  Für mich und die Kids gehört zum November St. Martin. Wir gehen gemeinsam auf Laternenumzüge, zum Martinsspiel, in den Gottesdienst und wir backen Martinsgänse. 

Für gewöhnlich darf Mia im Kindergarten Martinsgänse backen. Aber nicht so diese Jahr. Gerade ist sie ihre Bindehautentzündung los geworden und konnte wieder in den KiGa - und BÄÄM - da war sie wieder. Diagnose: virale Bindehautentzündung! Bitte Zuhause bleiben. Und das wo sie sich doch so auf Gänsebacken gefreut hatte. Was tut Frau Mama nicht alles für ihr Kind.... es wurde schnell ein Gänseausstecher besorgt und ein bisschen Quark und dann halt eben daheim gebacken - was sich die Motte gefreut hat! Sie hat sich ihren "Schürzl" umgeworfen und war mit vollem Einsatz dabei...

Die Martinsgänse haben wir aus einem einfachen Quark-Öl-Teig hergestellt. Der ist so schön simpel und geht auch ganz schnell. 


 Dann durfte die Motte kneten...


...ausstechen...



... aufs Blech damit und...


... dann ab in den Ofen!


Es ist ja wohl verständlich, dass sofort eine dem Geschmackstest unterzogen wurde. Mia hat sie nach intensiver Testphase zur Weiterverarbeitung frei gegeben ;)


Zu guter letzt - das was kleinen Mädels am meisten Spaß macht: Verzieren! Es gab ne große Auswahl an glitzer-bunt-kristallig-chrispy-Zuckerperlen und für die Augen haben wir einfach Rosinen auseinandergezupft. 

Ich gönne mir jetzt mit Mia und Elias eine Martinsgans und wünsche Euch noch einen schönen, sonnigen Martinstag :) 

Montag, 9. Februar 2015

Mia - völlig unverfroren Teil 1

Puuuhhh - 2 Tage Geburtstag feiern strengt ganz schön an, vor allem die Kindergeburtstagsparty. Aber Mia wird ja nur einmal 4 :D

Im Vorfeld mussten wir erst mal standesgemäß Einladungskarten basteln für Mia's Kindergarten-Freundinnen. 
Ich hab es mir relativ einfach gemacht und habe auf ein Bild aus dem Internet mit Elsa, via Paint, den Schriftzug "Einladung" hinzugefügt. Das ganze habe ich dann bei Müller als Foto ausgedruckt. Das Foto habe ich auf eine Karte geklebt, und Innen die Partydetails hineingeschrieben. 

Die passende Partydeko habe ich bei KiK gefunden. Dort gibt es gerade zum Geburtstagsmotto passend Teller, Becher und Servietten.

Damit Mia auch dazu passt, bekam sie von uns zum Geburtstag ein Elsa-Kleid. (Elsa ist übrigens die Hauptfigur im Film ;) ) 



Kein Geburtstag ohne Kuchen.... 

Für die Feier am Sonntag mit den lieben Verwandten, wünschte sich Mia eine Elsa-Torte. Ihr Wunsch war mir Befehl... 
Es gab also eine Vanille-Buttercreme-Torte mit Eissplittern aus weißer Schokolade, Esspapier-Schneeflocken und blauen Zuckerkristallen. Obenauf habe ich die Hauptfiguren aus dem Film platziert. 
Die zweite Torte war eine Schneewittchentorte mit entsprechender Schneeflocken-Dekoration. 



Für den Kindergeburtstag am Montag habe ich Schokoladenbrot gebacken, mit weißer Schokolade bestrichen und Bilder aus Esspapier aufgelegt.  

Und dann musste noch ein Kuchen für die Feier im Kindergarten her. Ich wollte ja schon lange mal einen Kuchen im Kuchen backen - und das war der perfekte Anlass dafür...
Für den Kuchen im Kuchen habe ich zuerst einen bunten Rührkuchen gebacken. Den habe ich dann in Stücke geschnitten, aus den einzelnen Stücken die 4 ausgestanzt und kurz ins Gefrierfach gelegt. Anschließend habe ich noch einen Rührteig gemacht, etwas in die Form gegeben, die 4en in den Teig gedrückt (dicht aneinander) und mit dem restlichen Teig aufgefüllt. Der Kuchen kam im Kindergarten gut an - wird sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein... 


Soweit erst mal gut für heute... Die nächsten Tage zeige ich Euch dann, was Mia sich von mir zum Geburtstag gewünscht hatte

Dienstag, 26. August 2014

Apfelstrudel "Alt-Wiener Art"

Wenn ich mir das Wetter draußen so anschaue, frage ich mich, ob ich vergessen habe den Kalender umzublättern? Es ist kalt, nass und so richtig herbstlich, mitten im August, wo wir doch alle lieber bei sonnigen 25°C aufwärts am See liegen würden, oder?. Aber gut, das Wetter kann man ja leider nicht ändern :(. Ein positives hat das Ganze ja: Jetzt kann man - ohne vom Ansehen schon ins Schwitzen zu kommen - sich wieder an die warmen Leckereien wagen. 
Bei meinen Eltern fallen kleine, rote, süße, leckere Äpfelchen reihenweise vom Baum. Es gibt  unzählige Möglichkeiten um Äpfel zu verarbeiten: Apfelkuchen, Apfelküchle, Apfelmuß, Apfelnudeln, usw usw. 
Aber meine liebste Apfelverwertung ist der Apfelstrudel - yummie!!
 Mein Rezept dafür stammt von Chefkoch.de
Ich liebe den Geschmack von Äpfeln in Kombination mit angerösteten Semmelbröseln und in Rum getränkten Rosinen. Wenn ich nur dran denke, läuft mir das Wasser im Mund zusammen. (Sogar meine Mama ist von Ihrem Rezept auf dieses umgestiegen ^^).  
Ich könnte jetzt behaupten, dass ich natürlich auch den Teig selber mache. Immerhin habe ich es als gelernte Hauswirtschafterin ja von der Pike auf gelernt, aaaaaber ich nehme den Teig aus dem Kühlregal. Der Teig ist preiswert, schmeckt wie ein selbstgemachter und ist außerdem zeitsparend! Ja, da steh ich zu! 
Gestern gab es dann mal wieder Apfelstrudel. Nicht als Nachtisch, sondern als Hauptgang mit selbstgemachter Vanillesoße. Im Vorraus gab es eine leckere saure Bohnensuppe (ich behaupte mal, eine schwäbische Spezialität) mit Bohnen aus Mamas Garten. Das Rezept dazu kann ich Euch hier nicht verraten, weil die immer Mama kochen muss, damit die Suppe schmeckt ;) 


 (Ich wollte eigentlich noch ein Foto machen, wie er angeschnitten aussah, aber das hab ich wohl doch vergessen...)

Freitag, 8. August 2014

Geburstagsmarathon Teil 1

Der August ist bei uns eine Geburtstagshochburg. Allein in der engen Familie liegen 5 Geburtstage an. 
Den Anfang macht mein Papa. Er hatte gestern Geburtstag. Wie immer das leidige Thema, was soll man schenken. (Naja, eigentlich sollten wir Ihm nix schenken, aber ich mach es trotzdem) Die engere Wahl fiel dann auf einen "Fresskorb" - kann man ja eigentlich immer brauchen. Also los zum Metzger, ein paar Wurstspezialitäten besorgen, dann noch was zum nachspülen und ein paar Bonbons. 
Damit das ganze dann nett verpackt ist, habe ich eine Nektarinen-Kiste nach dem Freebi von Stoffwechsel etwas verschönert. Das Ergebnis sah dann so aus:

Zusätzlich habe ich Papas Lieblingskuchen gebacken - Käsesahnetorte! Nur statt Mürbteig habe ich einen Bisquitteig von drei Eiern gemacht. Den Mürbteig mögen wir bei der Torte nicht... 

Das Rezept habe ich aus dem uralten Backbuch "Bachvergnügen wie noch nie" (Gräfe & Unzer) von meiner Mama. Falls ihr das nachbacken möchtet, hier das Rezept:

Zutaten Mürbteig:
200 g Mehl
120 g Zucker
70 g Butter
1 Ei
Salz
abgeriebene Schale 1/2 Zitrone

(Alternativ) Bisquitteig: 
4 Eier
100 g Zucker
1 Vanillezucker
100 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Zutaten Creme:
250 ml Milch
200 g Zucker
abgeriebene Schale von einer Zitrone
4 Eigelb
8 Blatt Gelatine
500 ml Sahne
500 g Quark (ich bevorzuge Magerquark)


Zubereitung:


Mürbteigboden: Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen. Den Teig zu einer Kugel formen und in Alufolie gewickelt 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 


Den Backofen auf 190 Grad vorheizen und den Teig zu zwei Tortenböden von je 26 cm Durchmesser ausrollen und auf einem Backblech auf mittlerer Schiene 8 - 10 Minuten hellbraun backen. Einen Boden noch heiß in 12 Stücke schneiden, und zusammen mit dem ganzen Boden auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Bisquitboden: Eier schaumig rühren, Zucker und VZ zugeben und so lange rühren lassen, bis man das knirschen des Zuckers nicht mehr hört. Dann das Mehl und das BP zügig unterrühren. Den Teig in eine Springform geben und ca. 25 - 30 Minuten bei 170 Grad backen. Aus der Form lösen und abkühlen lassen.

Creme: Für die Käse-Sahne die Milch mit dem Zucker, dem Salz der Zitronenschale und den Eigelben unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, und die nach Vorschrift aufgelöste Gelatine in die Milch rühren. Die Milch kalt stellen. Die Sahne steif schlagen. Wenn die Milch zu erstarren beginnt, den Quark und die steifgeschlagene Sahne unterrühren.

Den ungeteilten Tortenboden in eine Springform legen und den Rand der Form mit einem Streifen Pergamentpapier auslegen. Die Quarkcreme auf den Tortenboden füllen und die Oberfläche glatt streichen. Die Creme im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Torte aus der Form lösen, das Pergamentpapier vom Rand entfernen und den geteilten Boden auf die Torte legen. Die Torte mit Puderzucker besieben und servieren.

Es sieht zwar sehr aufwendig aus, ist aber ganz schnell gemacht. 

So morgen gehts dann weiter mit dem nächsten Geburtstag...